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Dienstag, 10. April 2012

Dienstag

Regen Regen Regen,
naja, die Natur freut sich, zu mindestens hier bei uns war alles viel zu trocken.
Ich möchte nochmal herzlichst DANKE sagen für die tollen Osterkarten und so liebevollen Überraschungspäckchen zu Ostern, freu freu freu, DANKE !!!!
Ich habe über Ostern ein Taschenbuch gelesen,
"Wenn Tiere ihre Menschen spiegeln"
http://www.amazon.de/Wenn-Tiere-ihre-Menschen-spiegeln/sim/389427557X/2
hatte es gebraucht bei amazon gekauft, kaufe dort gerne gebrauchte Bücher, sind immer sehr viel günstiger und absolut neuwertig.
Ich habe seit meinem achten Lebensjahr Hunde und habe 36 Jahre lang Pferde gehabt und Katzen haben auch mit mir gelebt, deswegen habe ich in diesem Buch einiges gefunden, was ich vom Gefühl her schon immer gedacht habe, auch in der Beobachtung von anderen Hunde oder Pferde Besitzern, dachte aber vom "Verstand" und Wissensstand her, kann nicht sein. Dies Buch beweist aber das es so ist, die Kommunikation zwischen Mensch und Tier über die Seelen Ebene und Schwingungen und das Tiere unsere Sorgen, Probleme und Krankheiten für uns tragen oder mit tragen und ertragen...es ist sehr interessant  zu lesen, wenn man für Esoterik und Seelenebene offen ist. Kathrin Müller, zu dir ist es unterwegs...
darfst es dann gerne auch Jana leihen.

Lola hatte gestern einen riesen Schreck, ich auch,
im Park kam ein Mann mit einem riesigen Hund (so ca 50kg Hund) , der war frei, der Mann hatte uns lange erblickt und das Lola angeleint war, als er auch nach 5 Min keine Anstalten machte ,seinen Hund anzuleinen, dachte ich ok, leine ich sie ab (habe ich mit jedem Hund immer so gemacht).
Lola ging ganz langsam und vorsichtig in seine Ri und der Hund schoss auf Lola zu und biss, lautes Knurren und zubeißen war eins, absolut aggressiv, Lola schrie wie am Spieß, mindestens 5 bis 10 Min lang und zitterte zwischen meinen Händen, sie machte Sitz zwischen meinen Beinen , zitterte, schrie und ich streichelte, betastete und sagte immer "ist gut ist gut" mit ruhiger Stimme, beim abtasten hatte ich riesige dicke Haarbüschel in der Hand, also hatte der tatsächlich zugebissen, war kein Bluff, zum Glück kein Blut, keine Wunde "nur" Fellschaden, als sie bereit war, drei Schritte zu gehen ,war auch klar, dass sie nicht humpelt oder so... ich habe ganz ruhig zu dem Mann gesagt, dass ich ihn bitte den Hund anzuleinen, worauf er vollkommen unschuldig sagte "das verstehe ich garnicht, das hat DER noch nie getan" diesen Unterton kenne ich, hatte ich doch 8 Jahre einen Schäferhund (der nichts tat, kastriert war) und immer wenn es Stress gab, sagten die Halter "das hat der noch nie gemacht, macht der sonst nie," dachte immer ok, Schäferhund mögen viele nicht...
ich sagte jetzt ganz ruhig" ich bitte Sie, dies ist ein Welpe, grad 3 Monate alt, die hat bestimmt nicht provoziert"
er," ja ich bin auch ganz erschrocken, verstehe das nicht" usw,
ich nochmals" ich möchte sie nur bitten ihren Hund anzuleinen, denn SIE setzen ein falsches Signal" er "wieso das denn?" ich"wenn ein Hund frei läuft, leine ich meinen doch auch ab, das IST das falsche Signal für mich" er "ach so, ja stimmt wohl"
habe mich gewundert und innerlich bewundert, WIE ruhig ich war, ruhig und sachlich, aber dadurch hat Lola sich sehr schnell beruhigt, war dann mit ihr am Ententeich zur Ablenkung und dachte die ganze Zeit, wenn wir doch noch nette Hunde treffen könnten, plötzlich waren aus dem Nichts zwei nette Frauen mit 2 netten Hunden da, einer wie Herr Karlson und eine Hündin, Lola in groß, sieben Jahre alt. habe den Damen erzählt was passiert war, Lola war erst total ängstlich, Rute eingeklemmt und sehr schüchtern, als die Hunde sie beschnupperten (so kannte ich sie gar nicht) und dann hat sie sich schnell aufgerappelt und wie sonst auch ohne Ende mit denen getobt, ne ganze Weile lang, man war ich erleichtert....
zuhause hatte ich denn erstmal Bauchweh und den Rest des Tages Durchfall, da kam mein Schreck raus.
Der Hund des Mannes war eindeutig NICHT sozialisiert, sowas kommt dann bei den Menschen heraus, die sagen "Hundeschule brauch ich nicht, Spielgruppen brauch ich nicht, das kann ich alles selber" wenn diese Leute wenigstens ihre Hunde angeleint führen würden, ich mein zZ ist sowieso Anlein Pflicht (was ich doof finde).Alles gut gegangen und der Mann war immerhin so fair nicht fort zu gehen und zu warten, ob ein "Schaden" entstanden ist, aber ich finde solche Hundehalter stumpf und rücksichtslos.
Im Grunde tat mir auch sein Hund leid, der müsste ja nicht so sein und ist durch dieses Verhalten ja gestört. Manchmal sind es hUnde, die selber sehr viel Angst ahben und immer unterdrückt sind und dann , wenn sie Welpen sehen, plötzlich GANZ STARK sind, Hunde sind ja nicht von Natur aus aggressiv, werden es durch Fehler gemacht...

Kommentare:

  1. Oh Schreck,
    Gänsehaut beim Lesen -
    und Du hast so cool reagiert !!
    obwohl - sehr emutionale Situation -
    l.G. Elke und die drei Hunde

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  2. Liebe Kathrin,

    ganz schön heftig, was ihr da erleben musstet, ich hoffe, das ihr euch gut davon erholen konntet. Das unsere Tiere sehr gut fühlen, wie es uns geht, glaube ich auch, bemerke es auch immer wieder...
    Wünsche euch beiden heute schöne Erlebnisse, gute Erholung vom Gestern und viel Sonnenschein.

    Liebe Mittewochegrüsse, Sichtwiese

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  3. es war am Montag, gestern im Eversten Holz hat sie wieder herrlich spielen können, ein Regenschauer jagte das nächste, aber war mir egal...war froh. dass Lola Spaß hatte.

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  4. Ich freue mich schon auf das Buch! ...und zu dem Zweibeiner habe ich ja schon auf FB meinen Kommentar gelassen.

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  5. Liebe Kathrin,

    was für ein Schreck, das hätte ja auch anders ausgehen können.

    Ich bin froh, dass ihr euch wieder erholt habt. Ich finde Hundeschule und -training ganz wichtig, egal für welche Hunderasse. Es ist ja wirklich so, dass der Mensch als Halter letzten Endes den Hund zu dem macht, was er ist.

    Die Lola wird mal ein feiner Hund. Sie ist gewachsen, wie ich sehe, und schaut so gut aus.

    Allerbeste Grüße

    Anke

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  6. Was für eine Süße ! Und was für ein Glück, dass der bescheuerte Hund sie nicht schwer verletzt hat. Es ist ja so wenig dran an so nem Welpen. Da ich auch jahrelang Hunde hatte und habe, weiss ich, dass es immer der Halter ist und die sind oft so rücksichtslos, uninformiert und bescheuert, dass einem echt die Hunde leid tun können.

    Aber es ist ja noch einmal gut gegangen und ich hoffe, dass Deine Lola sich auch vom Kopf her bald erholen kann.

    Geniesst die Welpenzeit miteinander, sie wachsen ja so schnell !

    Liebe Grüße sendet
    Eve

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  7. Hallo,

    was für ein Schreck!
    ich möchte aber eine kleine Lanze für den Hundebesitzer brechen. Manche Hunde mögen ausgerechnet das Alter dieser heranwachsenden Hündchen nicht leiden und zeigen sonst kein aggressives Verhalten. Er hat sich vermutlich genauso über seinen Hund erschrocken, wie Du.
    Ich habe es öfters erlebt: Karlson wurde mit 3 Monaten kaputt gebissen, von einer lieben Hündin, mit der er später immer wieder gespielt hat. Wir mussten ihn sogar operieren und sie hatte nicht richtig gewarnt. Kalles Kumpel Bronko wurde vom Nachbarn gebissen in dem Alter, der ihn von Beginn an kannte und mit dem er sich später wieder verstanden hat. Und schließlich hat Karlson mal so eine kleine Kröte aus dem heiteren Himmel angefallen und platt gemacht (zum Glück ohne Biss) und der ist wirklich gut erzogen, sozialisiert und kontrolliert.
    Was ich damit sagen will: natürlich muss man in so einem Fall die Hunde anleinen, aber junge Hunde machen alte manchmal aggressiv! Welpenschutz gibt es nur im eigenen Rudel. Und auch da bekommen die kleinen ab und zu voll einen auf den Deckel.

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  8. ich hab vorher sowas noch nie erlebt.

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    1. Von beiden Seiten richtiges Verhalten. Kann eben mal passieren. Sonja hat da völlig Recht.

      Wir haben mal einen Hund einschläfern lassen müssen, weil er einen nicht reparablen "Defekt" im Gehirn hatte.... er hat auch Menschen gebissen.

      Ach ja.. es gibt aber noch Hunderhalter(innen), die keine Hundeschule brauchen :-) ;-)

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  9. lieber Hans mit "brauchen" hat das eher weniger zu tun, das ist keine Frage des "brauchens" eher des "einsehens" und weit sehens und der sozialisierung. schönen Tag euch !!!

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    1. "brauchen" meinte ich auch in dem Sinn, dass es Menschen gibt, die es nicht "nötig" haben, den eigenen Hund von anderen ausbilden zu lassen, weil sie es selbst können. Durch Erfahrung, Ausbildung oder mehrmalige Teilnahme an solchen Ausbildungen. Eine Hundetrainerin sagte mal einer Frau: "Du bist jetzt mit dem vierten Hund bei mir, finde ich gut, aber ich erlebe dich seit Jahren und ich will auch Geld verdienen :-)... du brauchst mich aber nicht mehr, um deinen Hund auszubilden". DAS zum Thema "brauchen".
      Sonnigen Tag aus dem Norden.

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    2. oh ich glaube wir reden an einander vorbei, ich würde meine Hunde niemals von anderen ausbilden lassen, das mache ICH selber unter kompetenter Anleitung, hab jahrelange Hundestaffel mit sämtlichen Prüfungen hinter mir, aber bei jedem schleichen sich rasch Fehler ein, die man selber nicht bemerkt und außerdem , was viel wichtiger ist, der SOZIALkontakt, die toben und spielen am Anfang und am Ende der Stunde zusammen, ich lege meinen Hund ab, der muss still liegen bleiben wo andere toben oder an ihm vorbei marschieren, Fährte kann ich auch für einen legen, macht in der Gruppe aber mehr Spaß usw usw, BH Prüfung brauche ich als Grundlage für jeden weiteren Schritt usw, natürlich ist mit Lola NOCH alles nur Welpenspiel, der Ernst kommt später und teils viel später, BH machen wir mit ca 12 Monaten frühestens jedoch 10 Monaten usw usw, in der Staffel mussten wir jedes Jahr eine neue BH, Fährte, Trümmer und Feldsuche Prf ablegen, auch Leute und Hunde, die es schon jahrelang gemacht haben, beim Erdbeben Einsatz in der Türkei waren usw, immer wieder neu...und glaub mir, Leute, die ewig dabei sind, machen mit ihren neuen Hunden wieder neue Fehler, das ist menschlich und da ist es gut, wenn man kompetente Trainer hat.
      WAS ich später mit Lola mache, weiß ich noch nicht, erstmal ist sie im Kindergarten und dann gucken wir....
      wer solche "Ziele" nicht verfolgt, kann ja auch ohne Gruppentraining super glücklich mit seinem Hund sein, nur was ich meine ist, erstens Sozialkontakte zu gleichaltrigen (toben anders) und zu älteren usw sind zwingend wichtig, wenn ein Hund nicht sozialisiert ist, gibt es später Ärger und eine gewisse Grundschule tut jedem gut....

      Hund und Halter werden durch Training, was der Hund ja als Freude empfindet (ist es nicht so, ist die Schule falsch und dringend zu wechseln), sehr zusammen geschweißt. Ich habe Höhenangst und musste mich in Amsterdam mit Hopkins (über 40kg, ich 58kg) vom Hochhaus (15 Stockwerke) abseilen, dass ich mir nicht in die Hose geschissen hab war alles, aber es gehörte zur Prüfung und in der Gruppe ist man Kumpel und stark, eine von den Chef Ausbilderinnen gestand mir auf dem Dach, dass sie auch Höhenangst hat und ich sollte nur nach oben gucken....
      mit den Leuten aus meiner ehemaligen Gruppe habe ich heute noch einen vertrauensvollen Kontakt.
      Auf dem Platz bei der Unterordnung wurden wir immer tüchtig angeraunzt, weil wir, nicht die Hunde die Fehler machten.....
      Hundesport macht Spaß, egal was man macht, Agility, Fährte, Mantrailer, DogDance usw usw....

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    3. Nun verstehe ich dich besser! Was die Sozialkontakte betrifft.. völlig richtig. Hier vor Ort habe ich noch nie so viele Hunde gesehen, als woanders. Was eben dazu führt... siehe Sozialkontakte :-)

      Mit der Höhenangst bist du nicht allein.... ich muss auch immer ganz links auf Brücken fahren, weil die eine Meine.... na ja... :-)

      Übrigens.. BH Prüfung fand ich schon immer sehr lustig... Mann eben - sorry :-)

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    4. Hans, es macht echt Freude mit dir zu diskutieren ;-) BH :-))))

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    5. Gerne doch, liefere noch mehr Vorlagen, dann haben beide etwas davon :-) (und natürlich die vielen Mitleserinnen)

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    6. ja Hans, das ist echt gut !!!

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