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Dienstag, 20. März 2012

Welpenstunde

Lola und ich waren heute wieder in der Hundeschule zur Welpen Spielstunde.
Fotos konnte ich dort heute nicht machen, weil ich von unserer Familie alleine dort war.
Es waren noch die gleich alte Gordon Setter Hündin dort und ein  14 Wochen alter Jack Russel (total frech) und ein 14 Wochen alter Schäferhund Leonberger Mix, riesig. Naja Lola hatte es nicht leicht der Jackie war extrem frech und der Leo mit seiner Größe sehr aufdringlich und anstrengend.
Aber da muss sie durch.
Die Trainerin gefällt mir ganz gut, sie ist sehr erfahren und immer mitten drin.
Was mich erstaunt und da wüsste ich gerne mal eure Erfahrungen, dass Lola (und Sina die Gordon) genau wie die anderen jetzt schon Sitz, Platz und bei Fuß üben müssen. Sitz ok, aber Platz ist doch ein sehr hartes Kommando, das dachte ich kommt etwas später (sie macht es oh Wunder) ja und Fuß finde ich sehr früh.
Die trainieren mit Leckerli und halten denen das ständig mehr oder weniger vor die Nase, was ich nicht mache, ich trainiere Lola über Lob und Worte. Sie bekommt ab und zu mal ein Leckerli (selten) wenn sie total entspannt ist und eigentlich nur , wenn sie NICHT damit rechnet, ich möchte keine Maschine, die auf Leckerlies  funktioniert, wenn ich mal grad keine habe, was ist denn ??? und bei den Prüfungen sind Leckerlies streng verboten.
Hopkins hatte ich über Dummy trainiert, auch ohne Leckerlies.
Lola reagiert sehr sehr empfänglich auf meine Stimme.
Außerdem mache ich es sanft und spielerisch und in diesem Alter nicht mit Strenge nur mit großem Lob, wenn es gut ist und alles mit leiser Stimme ohne Lautstärke.
Leo wird extrem streng und laut erzogen und reagiert sehr gut darauf, funktioniert vorführreif.
Werde jetzt in meinen klugen Büchern noch lesen, aber meine innere Stimme sagt mir, Lola ist sensibel und ich mache das richtig, selbst wenn wir dort die einzigen mit Geschirr statt Halsband (sag nur würg und kotz bei den anderen, was die normal finden) und die einzigen ohne Leckerli sind.
Würde gerne eure Erfahrungen hören von anderen Welpen Gruppen und speziell Sonja, Kathrin, Leckerli Erziehung ???
Ich bin immer so, wenn ich die einzige bin, die es anders macht, denke ich immer , mache ich das falsch ??? da fehlt mir dann oft das Selbstbewusstsein (was ich mir dort aber nicht anmerken lasse musste dreimal der Trainerin auf Nachfrage in der Gruppe erklären WARUM ich sie nicht auf Leckerlies konditioniere, es sei doch viel einfacher).
 naja, wir werden das schon lernen, halte zZ noch das Spiel und die Ausgeglichenheit, die Ruhe und das Vertrauen für das aller wichtigste. ach ja und Lola hört PERFEKT auf Abruf aus der Spielerei heraus und auf NEIN, das war mir erstmal am wichtigsten.

Kommentare:

  1. Wir haben mit unserem Terrier damals kein Training absolviert. Er war als Familienhund und Spielgefährte für die Kinder angeschafft worden und ehrlich gesagt, haben wir es immer so gemacht, wie wir dachten. War nicht immer leicht und ich würde bei einem neuen Hund unbedingt eine Hundeschule besuchen. Unser Terrier (ganz Terrier) ist schon manchmal sehr stur. Leckerlies für alles was sie tun, finde ich grundsätzlich nicht gut. Sie müssen auch ohne gehorchen.
    Ich bin überzeugt davon, dass Du es richtig machst.

    Liebe Grüße
    Ulrike

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  2. Hallo Kathrin ,
    ich bin auch einen anderen Weg gegangen ..ich habe Shila zuerst in der sogenannten normalen Hundeschule abgerichtet und es war mir einfach zu streng ..ich bin mir vorgekommen wie auf dem Existierplatz ..vom Bundesherr ..und habe nach einer alternativen Möglichkeit gesucht ...und gefunden ...ich habe mir eine Trainerin geleistet nach der Animal -Learn- Trainig Methode und ich bin sehr gut damit gefahren Ronja die ja 2 Jahre später zu uns kam konnte ich dann alleine abrichten ..
    Shila war eine sehr sensible Hündin ..und sehr dickköpfig..(Akita Inu der Vater ...) meine Erfahrung ist das Hündinnen nicht so viel strenge brauchen ..meine hatten auch das gleiche Hundegschirr wie lola und ich habe sie auf leise und Handzeichen trainiert ..und Leckerlis waren für mich ok...ich habe keine
    Prüfungen absolviert ..wir wollten sozialisierte Familienhunde
    ich bin auch nach meinem Gefühl gegangen .....also auf bald und Lg Monika

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  3. Zuerst einmal, jeder Hund ist anders sensibel. Mein Don ist sehr sensibel und verträgt keine harte Ansprache, aber ein energisch gesprochenes Wort brauch er schon mal, weil er auch ein Träumer ist und dann mal wach gerüttelt werden muss. Barney ist weniger sensibel und kann mit seinen 20 Wochen schon Sitz, Platz, Bleib, Nein und reagiert auf Hundepfeife. Wir setzen in der Hundeschule auch Leckerlie ein, was aber je älter er Hund wird, immer weniger wird und später noch mit Sprache und/oder Streicheleinheiten belobigt wird. Das hängt aber auch von jedem Hund individuell ab. Don z.B. braucht bei bestimmten Übungen immer noch seine Leckerlie als Motivation und er ist fast 2 Jahre.
    Also gegen Erlernen des Grundgehorsam im Welpenalter ist nichts einzuwenden, sofern man das Tier nicht überfordert, das heißt, die Übungen zig Mal wiederholt, damit stresst man das Tier. Eine gute Welpenstunde ist gedrittelt, d.h. 20 min spielen, 20 min Übung, 20 min spielen. Wenn du noch informativere Aussagen möchtest, dann frage doch mal meine Hundetrainerin, hast sie bei Facebook als Freundin Jana Schulz. Schick ihr doch einfach mal ne Nachricht, sie wird dir darauf gerne antworten.
    Ich hoffe, das du nicht ganz so verunsichert bist, was Lolas Welpenstunde betrifft und dir meine Antwort etwas geholfen hat.

    Liebe Grüße von Kathrin

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  4. Wenn Du Dich sonst dort gut und wohl fühlst, ist doch alles gut. Die Leckerli-Nummer würde ich ansprechen und sonst einfach mein Ding machen. Wir haben ein Mal die Hundeschulde gewechselt, weil die Trainerin K. dauernd Dosenwürstchen gegeben hat. Ich habe irgendwann gefragt, warum sie immer immer was gibt und was das sei - da war für mich die Sache gegessen: "das können die so schön schlingen..."Naja, mit der anderen Hundeschule waren wir sehr glücklich und es wurde akzeptiert, dass wir keine Leckerli-Erziehung machen. K. ist sehr sensibel und brauchte das nicht. Außerdem neigte er zur Hyperaktivität und wir wollten keinen gierigen Nöleköter, der immer mit allen Vieren gleichzeitig um uns herum hüpft. Durch Lob war der Streber schon mehr als glücklich; andere Hunde hätten sich ohne Motivation aus der Tüte vermutlich ein Ei auf die Erziehung gepellt.
    Zu Sitz-Platz-Fuß: Was sie im ersten Jahr spielerisch lernt, vergisst sie wohl nie und das wird immer funktionieren! Überfordern würde ich sie nicht, aber die Grundkommandos lernt man am besten ganz selbstverständlich nebenbei.Du wirst sie kennenlernen und wissen, was sie braucht und nicht braucht.Ein bisschen Unterordnung macht keinem Hündchen was.Was meinst Du, wie die Mutter die "Platz" machen lässt :-).Viel wichtiger ist m.E., dass man sich selbst zur KOnsequenz erzieht und dem Hund die Sachen nicht chaotisch, sondern in Ruhe und immer gleich beibringt. Naja - und dann gibts da noch die Bücher, die sicher schlauer sind als ich. Reg Dich nicht auf, sondern mach, was Du für richtig hälst.

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  5. Danke herzlich für die ausgiebigen Antworten. Ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg. Lola ist auch sehr sensibel und empfänglich für meine Stimme, nette Worte und Lob, ich denke das genügt. Zur not habe ich ja gesunde Leckerlis dabei (die stinken schön, getrocknete Phansen Stückchen und getrockneter Fisch :-)))habe in meiner Jacke eine herausnehmbare Leckerli Tasche (die man gut waschen kann). Eine Seite das, andere Seite der Strumpfball, denn ihr ihr zum Abschluss als "Beute" gebe.
    aber nur kurz zum Spiel, dann habe ich wieder die begehrte Beute, so bleibe ich bzw meine Jacke interessant.
    Habe gestern noch ein wirklich fast sehr gutes Buch gelesen, das einzige warum ich sage fast, ist, dass die auch dauernd Leckerli geben.Scheint "Mode" zu sein.
    Gehe diese Woche mal zu unserer Polizeistaffel und zur Rettungshunde Staffel von der Feuerwehr und gucke, wie die es machen.
    Das Buch heißt "Auf ins Leben" von Imke Niewöhner und gefällt mir bis auf die Leckerli Sachen sehr gut naja und bis auf ihre Fütterungsgeschichte, der Welpe wird in den ersten Wochen nur aus der Hand gefüttert :-(((( igitti, sie füttert Trockenfutter, Lola bekommt Frischfleisch, Hühnerhälse, grünen Phansen, gewolfte Hühnerhälse usw, mit Quark und Joghurt und üriertem Obst und Gemüse, sehr lecker, aus der hand gefüttert, LACH LAUT !!!!
    naja, so ist das, aber die Erziehungspläne in dem Buch sind gut.
    danke euch nochmal
    ach so, das Buch habe ich sehr günstig gebraucht bei Amazon bestellt.
    Lola hat auch eins "gelesen" zum Glück war das auch gebraucht, sie hat eine ganze Ecke abgeknabbert, es heißt die Hunde Uni :-)))

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  6. Hallo Katrin, ich hab auch von Anfang an bei Justin Geschirr benutzt und wenn es auch manche nicht für richtig halten, bin ich gut damit gefahren. Ich würde da schon nach meinem Gefühl gehen. Wir haben allerdings mit Leckerlis gearbeitet, war damals so in der Hundeschule und Retriever kriegst du immer übers fressen :-). Aber wenn du barfst, sollte sie auch keine bekommen, bei einigen funktioniert es auch mit Gemüse- bzw. Obsstückchen, so hat Justins Züchterin das immer gemacht. Lieben Gruß

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  7. Es gibt gesunde Leckerlies
    http://www.terracanis.de/shop/Hund/Hundesnacks/?force_sid=ed7061c9a89070cc7bbbd70509353f46

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  8. noch bessere Leckerlis, die Lola meist bekommt (stinken ordentlich)
    http://www.tackenberg.de/shop/leckerlis

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  9. Liebe Kathrin,

    ich habe ja keinen Hund, und auch noch nie einen "erzogen". Ich finde es aber klasse, wie du das mit Lola machst. Sie ist so ein feines Tier, und eine tolle Begleiterin.

    Allerbeste Grüße

    Anke

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